WIRO Pappcup: Rostock macht ’ne Welle

Siegen oder kentern? Auch ein Boot aus Pappe kann seefest sein. Foto: Jens Scholz

Nichts für Landratten: Am 25. Juli paddeln Hobby-Kanuten an den Hafenterrassen zum neunten Mal um den Sieg beim WIRO PappCup.

Welches der selbst gebauten Vehikel bei der neunten Papp-Boot-WM im Rostocker Stadthafen Wind und Wellen standhält, zeigt sich am 25. Juli. Von 10 bis 16 Uhr bauen Seefahrer-Teams aus einfachen Pappkartons und Klebeband fahrtaugliche Kanus, die sie anschließend zu Wasser lassen.
Bei einem Geschwindigkeitsrennen auf einer Distanz von 200 Metern mit einer Wende nach der halben Strecke müssen die Pappboot-Kanuten so schnell wir möglich paddeln ohne unterzugehen. Dass es bei den vielen unvermeidlichen Schlagseiten eine Menge zu lachen gibt, wissen die Gäste der vergangenen Jahre. Sie können von der Kaikante aus zugucken und Wetten abschließen, welches Boot am Ende als seetüchtigstes den Sieg einfahren wird.
Organisator der ungewöhnlichen Meisterschaft ist der Rostocker Kanu-Club, die WIRO stellt das Rahmenprogramm an den Hafenterrassen mit Hüpfburg, Ballonkünstler und Schminkfee.