Im rechten Winkel und im Lot

Im rechten Winkel und im Lot


Zünftig: Nach sechs Monaten Bauzeit feierte die WIRO am 11. Juli das Deckenfest für ihr Neubauprojekt im Fritz-Meyer-Scharffenberg-Weg. Bis Anfang nächsten Jahres baut das Wohnungsunternehmen westlich der Warnow für 6,4 Millionen Euro 39 Mietwohnungen und eine Gewerbefläche.

Zünftig: Nach sechs Monaten Bauzeit feierte die WIRO am 11. Juli das Deckenfest für ihr Neubauprojekt im Fritz-Meyer-Scharffenberg-Weg. Bis Anfang nächsten Jahres baut das Wohnungsunternehmen westlich der Warnow für 6,4 Millionen Euro 39 Mietwohnungen und eine Gewerbefläche.

Die Mauern der zwei neuen Vier- bis Sechs-Geschosser im Fritz-Meyer-Scharffenberg-Weg stehen. Am 11. Juli feierte die WIRO nach nur sechs Monaten Bauzeit Deckenfest. Mit dabei: Gudrun und Joachim Ohlemann, für die sich mit jedem Baufortschritt ein Teil ihres Traums von „etwas Neuem" erfüllt. Nach zehn Mietjahren im Schiffbauerring sind „wir die ersten Mieter, die einen Vorvertrag mit der WIRO geschlossen haben", freut sich Gudrun Ohlemann. Die 60 Quadratmeter große Drei-Raum-Wohnung in der 3. Etage überzeugte die Eheleute durch „modernen Zuschnitt, helle Räume und ein Wohnzimmer mit Blick ins Grüne vom Balkon." Und auch das ist der 57-Jährigen wichtig: „Ärzte und Einkaufszentren sind um die Ecke, die Innenstadt und Warnemünde sind gut erreichbar und mit dem Fahrrad sind wir über gut ausgebaute Wege ganz schnell an der Warnow, im IGA-Park oder an der Ostsee".

Am 1. Februar 2015 soll der Umzugswagen der Ohlemanns rollen. Dann, stellt Ingolf Wenzel, Leiter der WIRO-Abteilung-Technik, in Aussicht, „sollen alle Mietwohnungen und die Gewerbefläche für eine Tierarztpraxis einzugsfertig sein."

In den Bau der insgesamt 39 Zwei- bis Vier-Raum-Wohnungen mit 52 bis 92 Quadratmetern investiert das Wohnungsunternehmen 6,4 Millionen Euro. Die generationsübergreifend und barrierefrei geplanten Mietwohnungen eignen sich für Senioren, Singles, Familien oder Studenten. Die künftigen Mieter können mit modernen Grundrissen, Balkonen, Aufzügen, gut belichteten Küchen und Bädern sowie einem PKW-Stellplatz rechnen.
Das Besondere: Die Räume werden über Fußbodenheizungen mittels Eisspeicher erwärmt. Die Baukosten für die innovative Anlage betragen rund 450.000 Euro. „Eine Investition, die sich rechnet", wie Ingolf Wenzel erklärt. „Eisspeicherheizungen sind nicht nur umweltschonend, sie punkten auch wirtschaftlich: Die Heizkosten für Mieter sinken mit dieser Technologie um rund 25 bis 30 Prozent jährlich.