Mit Glück und Segen

Aus einer Idee wird ein Projekt, das man anfassen kann - die Albin-Köbis-Straße Nummer 8 in Markgrafenheide nimmt beständig Form an. Foto: Alexander Rudolph

In den letzten Monaten ist viel passiert. Der Rohbau in der Albin-Köbis-Straße 8 in Markgrafenheide steht, die Zimmerleute haben den Dachstuhl errichtet und die Mieter im Quartier können sich schon vorstellen, wie ihr neues Heim einmal aussehen wird. Zeit fürs Richtfest.

(Rostock, 14.11.2019) "Aus einer Idee wird ein Projekt, das man anfassen kann", sagte Bauleiter Frank Bruschke-Marsiletti am Donnerstag beim WIRO-Richtfest für das neue Wohnhaus in der Albin-Köbis-Straße 8 in Markgrafenheide. Spatenstich für den Dreigeschosser mit 22 barrierearmen Zwei- und Drei-Raum-Wohnungen war im Frühling 2019. Die modern ausgestatteten 50 und 60 Quadratmeter großen Wohnungen bekommen Balkone oder Terrassen, bodentiefe Fenster und werden mit dem Fahrstuhl zu erreichen sein. Im Herbst 2020 sollen die ersten – und viele ehemalige - Mieter einziehen. 

Wo heute der neue Klinkerbau in die Höhe wächst, stand ehemals ein unsaniertes Kasernengebäude. So wie alle Häuser im Quartier stammte es aus den 30er-Jahren. „Sobald eine Modernisierung teurer als ein kompletter Neubau wird, stellt der Abriss die beste Option dar“, so Frank Bruschke-Marsiletti. 2018 war es so weit. Feuchtes Mauerwerk, marode Decken und mangelhafte Statik waren nicht mehr zu retten, das Haus hätte aufwändig und viel zu teuer in Schuss gebracht werden müssen. Nach den Hausnummern 10 und 8 plant die WIRO das nächste Haus im Quartier zu erneuern.