Umweltschutz durch Sonnenenergie

Monteure der Rostocker Firma Goertz installieren 12 neue Fotovoltaikanlagen auf WIRO-Dächern in Evershagen, Groß Klein und Lichtenhagen.

Seit 2003 nutzt die WIRO ihre Dächer für regenerative Solarstromerzeugung. Zu den bereits bestehenden 30 Fotovoltaikanlagen im Nordwesten Rostocks installiert das Wohnungsunternehmen zurzeit 12 weitere. Insgesamt produzieren die dann 10.600 Quadratmeter großen Module abgasfreien Strom für zirka 400 Vier-Personen-Haushalte.

Seit 2003 nutzt die WIRO ihre Dächer für regenerative Solarstromerzeugung. Zu den bereits bestehenden 30 Fotovoltaikanlagen im Nordwesten Rostocks installiert das Wohnungsunternehmen zurzeit 12 weitere. Insgesamt produzieren die dann 10.600 Quadratmeter großen Module abgasfreien Strom für zirka 400 Vier-Personen-Haushalte.

Mit der Installation von 12 weiteren Fotovoltaikanlagen auf WIRO-Dächern in Evershagen, Groß Klein und Lichtenhagen erhöht das Wohnungsunternehmen zurzeit die Anzahl seiner umweltfreundlichen Sonnen-Kraftwerke auf insgesamt 42. Die dann über 10.600 Quadratmeter großen Modulflächen erzeugen ab August rund 1,4 Millionen Kilowattstunden abgasfreie Elektrizität im Jahr - genug für rund 400 Vier-Personen-Haushalte. Gegenüber der Stromerzeugung mit fossilen Brennstoffen spart das Wohnungsunternehmen so jährlich mehr als 980 Tonnen des Treibhausgases CO2.

Für Ingolf Wenzel, Technischer Abteilungsleiter bei der WIRO, sind die neuen 12 Fotovoltaikanlagen wichtiger Teil der umweltfreundlichen Strategie des Unternehmens: "Mit dem Ausbau unserer regenerativen Solarstromerzeugung verfolgen wir seit Jahren eine ressourcenunabhängige, preisstabile und klimafreundliche Energieversorgung." Diese habe sich seit 2003 mit der ersten Anlage Rostocks auf dem WIRO-Hochhaus „Vitus" zur unternehmerischen Selbstverpflichtung entwickelt: So wandelt im Stadtteil Schmarl seit 2005/06 die mit 1.054 Quadratmetern größte WIRO-Anlage Sonnenlicht in Strom um. Es geht aber auch kleiner: Mit 115, 133 und 146 Quadratmetern Modulfläche fallen die kleineren Sonnen-Kraftwerke auf den Dächern im Nordwesten der Stadt zwar kaum auf, sorgen aber zusammen dafür, dass jährlich über 45 Tonnen Kohlendioxid weniger ausgestoßen werden.

Für die WIRO bleiben technische Energiesparlösungen auch zukünftig ein wichtiges Thema. Es gibt noch jede Menge Potenzial. 70.000 Quadratmeter Dachfläche mit Ausrichtung gen Süden bieten optimale Vorraussetzungen für die Gewinnung von Sonnenenergie: „Obwohl die Einspeisevergütung seit 2003 gesunken ist, halten wir an unserem Engagement für die Umwelt fest", verspricht Ingolf Wenzel.