Wasser marsch!

Foto: Nordlicht

Rostocks Brunnenanlagen sind aus ihrem Winterschlaf erwacht. Am Universitätsplatz sprudelt jetzt wieder der „Brunnen der Lebensfreude“. Alle weiteren Anlagen werden schrittweise vom 1. bis 12. Mai 2019 in Betrieb genommen.

 

"Die einzigartigen Wasserspiele und Brunnenanlagen im öffentlichen Raum sind eine ästhetische Bereicherung unserer Stadt und für viele Einwohnerinnern und Einwohner sowie Gäste beliebte Treffpunkte“, unterstreicht Rostocks Senator für Bau und Umwelt Holger Matthäus. „Gerade der Brunnen der sprichwörtlichen Lebensfreude gilt als eines der beliebtesten Fotomotive für Touristen und Einheimische, zeigt er doch die schönen Seiten unseres norddeutschen Lebensgefühls“, so Holger Matthäus über den überregional bekanntesten Brunnen Rostocks - die einzige Zusammenarbeit der beiden bekannten Bildhauer Reinhard Dietrich und Jo Jastram.

Brunnenpate für das sprudelnde Schmuckstück ist die WIRO GmbH. „Die Rostocker lieben das Wahrzeichen ihrer Hansestadt. An heißen Sommertagen ist auf den Bänken vor dem ‘Brunnen der Lebensfreude’ kein Plätzchen frei, so erfrischend finden sie das Kunstwerk mit den Nackten beim Badespiel. Deshalb sind wir sehr gern Brunnenpate, übrigens auch vom Reliefbrunnen ‚Menschen am Meer“ in der Langen Straße“, unterstreicht Michael Ahrens, Leiter Marketing, WIRO GmbH. Darüber hinaus betreibt die WIRO auch als Eigentümerin weitere Brunnen in der Stadt - den „Pusteblume“ genannten „Sprühenden Baum“ in Lütten Klein und den Wasserlauf am Wohnhaus „Rasmus“.

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock wird auch 2019 rund 240.000 Euro in die Wartung und den Betrieb der öffentlichen Brunnenanlagen investieren. Das reicht jedoch nicht, um alle Brunnen zu betreiben. „Ohne die seit mehreren Jahren tatkräftige Unterstützung von Sponsoren, die für 2019 Geld- und Sachleistungen von über 28.000 Euro bereitstellen, könnten nicht alle Brunnenanlagen sprudeln. Für die neue Saison freuen wir uns wieder über viele Unterstützerinnen und Unterstützer“, freut sich Senator Holger Matthäus.

Die Brunnenbesucherinnen und –besucher sollten beachten, dass Brunnenwasser kein Trinkwasser ist und keine Badewasserqualität hat. Auf glatten und kantigen Flächen besteht Verletzungsgefahr. Obwohl alle Brunnenanlagen regelmäßig und zuverlässig gewartet werden und alle zwei bis vier Wochen ein Wasserwechsel stattfindet, weist das Gesundheitsamt darauf hin, dass Keimbelastungen nicht auszuschließen sind. Anfang Oktober müssen die Brunnenanlagen wieder abgestellt werden.