Gute Zukunftsaussichten

In der Thierfelder Straße will die WIRO ab 2020 zwischen 130 und 160 Mietwohnungen bauen. Foto: Falcon Crest

Rostock wächst. Die WIRO wächst mit. Ein Blick auf die wichtigsten Baustellen 2019:

Zuhause in Reutershagen
(Rostock, 26.02.2019) Klappe, die zweite: An der Kuphalstraße baut die WIRO derzeit ein neues Domizil für Mieter. Bis September 2019 entstehen auf der Brache zwei Würfelhäuser mit insgesamt 18 Wohnungen. Baustart für die nächsten beiden baugleichen Dreigeschosser, davon ein Passivhaus, soll im Juni sein. Damit wächst das Quartier bis Herbst 2020 um weitere Wohnungen mit zwei, drei und vier Räumen – die kleinste mit 46, die größte mit 108 Quadratmetern Wohnfläche. Jede mit Balkon oder Terrasse und Fußbodenheizung, offenen Küchen und bodentiefen Fenstern.

Alles auf Anfang
Viel Lob gab’s für die umgebaute Albin-Köbis-Straße 10. Ab März macht die WIRO weiter im Markgrafenheider Quartier – jedoch mit neuem Kurs: Statt für eine Sanierung, hat sich das Unternehmen für einen Abriss entschieden. Feuchtes Mauerwerk, marode Decken, mangelhafte Statik: Die Klinkerhäuser aus den 30ern hätten aufwändig und teuer in Schuss gebracht werden müssen – ein Neubau ist günstiger. Die künftige Nummer 8 soll sich nahtlos in das Quartier einfügen. 22 Wohnungen sind geplant, barrierearm, jede mit Balkon oder Terrasse. Voraussichtlicher Einzugstermin für die neuen Mieter: Sommer 2020.

Nächste Runde in Warnemünde
Auf die Sanierung der Rostocker Straße 24 und 25 in Warnemünde folgt nun die Lortzingstraße 1 bis 3. Das Haus wird von Grund auf umgekrempelt. Dachboden, Fliesen und Türen – alles kommt raus. Im „hohlen Vogel“ baut die WIRO ab Juni 18 moderne 2-Raum-Wohnungen, alle mit Balkon. Ein Jahr später sollen die Wohnungen bezugsfertig sein.

Haus des Sports
Die baufällige Villa am Warnemünder Strom 38 wird wieder zum Prachtstück. Die Arbeiten zur Tiefengründung haben bereits begonnen: 154 Bohrpfähle, einige davon 15 Meter lang, werden in der Erde versenkt. Sie tragen zukünftig das Gebäude mit 12 Wohnungen – teilweise mit Veranden, Balkonen und Dachterrassen. Die Fassaden zu den Straßenseiten bleiben erhalten. Die neuen Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern sollen im Herbst 2020 bezugsfertig sein.

Im Wandel
Wenn Gewerberäume leer stehen, macht die WIRO Wohnungen daraus. In der Mecklenburger Allee 15 baut das Unternehmen bis zum Jahresende eine ehemalige Praxis zu einer 5-Raum-Wohnung mit 110 Quadratmetern um. Aus dem einstigen Getränkemarkt in der Heinrich-Schütz-Straße 5 werden zwei 3-Raum-Wohnungen mit 75 und 89 Quadratmetern Wohnfläche. Bauende: März 2020. Im Schiffbauerring 10 verwandeln die Bauarbeiter ab Juli den früheren Frisör- und Kosmetiksalon in eine Wohnung mit drei Zimmern. Bauzeit: drei Monate.

263 neue Parkplätze für die Altstadt
Bis zum Ende des Jahres baut die WIRO ein Parkhaus am Küterbruch. Auf fünf Halbetagen können Autofahrer Kurzzeit- oder Dauerstellplätze anmieten. Wegen des nicht tragfähigen Baugrundes wird das Parkhaus »Altstadt« auf Pfählen gegründet.

Mehr Wohnungen fürs Hansaviertel
Darauf haben viele gewartet: In der Thierfelder Straße will die WIRO ab 2020 zwischen 130 und 160 Mietwohnungen bauen. Offizieller Erschließungsstart: Mai 2019. Geplant sind mehrere Häuser mit 3 und 4 Stockwerken plus Staffelgeschoss, für die im nächsten Schritt ein Generalplaner gesucht wird.