Immer was los …

Illustration: Jochen Bertholdt

Höhepunkte, Meilensteine, große Momente: Zum Jahresausklang halten viele Menschen inne und lassen die vergangenen Ereignisse Revue passieren. Was war im WIRO-Jahr wichtig? Die Antwort kann gar nicht vollständig sein, so viele spannende Projekte haben das Unternehmen beschäftigt. Hier ein Rückblick:

(Rostock, 28. Januar 2018) Zum 800. Stadtgeburtstag hat die WIRO den Rostockern tolle Geschenke gemacht: Kino unterm Sternenhimmel - sieben Mal rund um die Warnow. Welche Filme über die Leinwand flimmerten, konnten die Hansestädter selbst bestimmen. Und wer keine Lust auf Kino hatte, ging in den Zoo. Keine zwölf Stunden hat es gedauert, bis die letzte der 800 Eintrittskarten verlost war.

Aufstockung, Neu- und Umbauten – die WIRO legte auch 2018 keine Baupause ein. Mit ihrer Neubauoffensive kann das Unternehmen den Wohnungsmarkt deutlich entlasten. Klar ist aber auch: Die Baukosten für neue Wohnungen sind hoch, die Mieten deshalb nicht für alle erschwinglich. Für Rostocker, die im Beruf stehen und trotzdem nur über ein kleines Einkommen verfügen, hat der kommunale Vermieter den »Miet-Anker« ins Leben gerufen. Für bis zu 800 Wohnungen in allen Stadtteilen friert die WIRO die Kaltmiete bei maximal 5,30 Euro pro Quadratmeter ein, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.

Die WIRO unterstützt rund 100 Vereine und Institutionen, die in den Quartieren wichtige Arbeit leisten. Sie stärken mit ihren Freizeitangeboten die Stadtteile, machen sie lebenswerter – so wie der Sport. Ob Handball, Judo, Leichtathletik oder Eishockey: Breitensport gibt den Menschen, besonders Kindern, Perspektiven. Die WIRO lädt deshalb mehrmals im Jahr 50 Mieter kostenfrei zum WIRO-Spieltag ein – zum Mitfiebern und Anfeuern.

Die WIRO-Tochter gibt Gas: 2017 hat die WIR Wärme in Rostocker Wohnanlagen in 75 Häusern moderne Heizungssysteme eingebaut, 2018 folgten noch einmal so viele. In mehr als 260 Wohnungen baute das Unternehmen die alten Einzelthermen aus, die Mieter bekommen Heizwärme und Warmwasser künftig aus modernen Zentralanlagen im Keller.

Zweimal im Jahr lädt das Wohnungsunternehmen alle großen und kleinen Mieter in die Eishalle in der Schillingallee ein. Die WIRO übernimmt den Eintritt und die Schlittschuhausleihe für die Fete mit Eisstockschießen, Zaubertricks, DJ-Musik, Schminkfee und Verlosungsspielen.

Viel Lob gab’s für die umgebaute Albin-Köbis-Straße 10 in Markgrafenheide. 2018 machte die WIRO weiter im Quartier – jedoch mit neuem Kurs: Die Hausnummer 8 wurde nicht saniert, sondern abgerissen – ein Neubau ist günstiger. 22 Wohnungen - barrierearm, jede mit Balkon oder Terrasse - sollen bis Ende 2019 entstehen.

Warum in die Ferne schweifen, wo das Sehenswerte so nah liegt? Die Reiseklub-Saison war wieder so spannend wie ausgebucht. Einige hundert Mieter reisten in der Schmalspurbahn »De Lütt Kaffeebrenner« durch den schönen Klützer Winkel. Usedom und Anklam standen Mitte Juni im Reisekalender. Schön war‘s auch im Schloss Mirow oder im mystischen Spreewald. Durch denselben ging es mit Kahn und Kremser.

Nachbarn, die füreinander einstehen, gibt es überall. Die 200 besten Mitbewohner, die immer einspringen und sich kümmern, wenn Not am Mann ist, hat die WIRO zur Hanse Sail zum Törn auf der »Kruzenshtern« eingeladen.

Da tat sich was im WIRO-Haus auf der Mittelmole. Das Wohnungsunternehmen hat das ehemalige Bürogebäude zu einem WIROtel umgebaut. 56 Zimmer mit insgesamt 120 Betten entstehen, vor allem für Azubis und Sportler.

Das war eine gelungene Osterüberraschung. In allen Stadtteilen, rund um die WIRO-Hochhäuser und großen Wohnanlagen, blühten die Krokusse. Tausende Frühblüher-Zwiebeln wurden dafür im Herbst des Vorjahres in den Beeten versteckt, 58.000 insgesamt.

Auf der Mittelmole konnten Rostocker von Mai bis Oktober die schöne Aussicht auf die Ostsee genießen: Zum zweiten Mal hat die WIRO eine Tribüne mit 300 bequemen Sitzen aufgebaut, für alle frei zugänglich.

Leben im InselQuartier: Die neuen Wohnungen auf der Holzhalbinsel waren ruck zuck vermietet. Einige Fakten:

·         180 Wohnungen mit 800 Räumen in vier Fünfgeschossern und einem Wohnturm mit zehn Etagen

·         1.200 Pfähle, bis 26 Meter tief, stabilisieren den Baugrund

·         1.700 Lkw-Ladungen Erde wurden vor dem Baustart bewegt

·         69 Tonnen CO2-Emissionen werden pro Jahr durch die Erdwärmeheizung eingespart

·         45.000 Tonnen Beton stecken in Wänden, Decken und der Sohle

·         3.500 Sträucher und Hecken, 41 Bäume, 6.000 Krokus- und Narzissenzwiebeln verschönern das Quartier

Eine Seefahrt, die ist lustig. Ein Heidenspaß wird daraus, wenn der Kapitän in einem Boot aus Pappkartons sitzt. Den Beweis gab‘s am 21. Juli: Zum zwölften Mal starteten Rostocker Teams bei der WIRO-WM der Pappboote an den Hafenterrassen.

Baustart für ein neues Wohnquartier in Reutershagen: An der Kuphalstraße baut die WIRO bis in den Herbst 2019 zwei Würfelhäuser mit insgesamt 18 Wohnungen – die kleinste mit 46, die größte mit 108 Quadratmetern Wohnfläche. Jede mit Balkon oder Terrasse, Fußbodenheizung und offenen Küchen.

Die monatlichen Raten. Parkplatz-Irrsinn. Teure Durchsichten. Überhaupt: Das Auto steht mehr als es fährt. Manche Autofahrer haben darauf keine Lust mehr und trennen sich von ihrem fahrbaren Untersatz. Carsharing heißt die Alternative zum eigenen Pkw. Die WIRO hat in Kooperation mit »Flinkster« zehn Autos zum Teilen nach Rostock gebracht.

Alles neu in der Rostocker Straße 24/25: Der WIRO-Block in Warnemünde wurde entkernt, Fassade und Dach ausgebessert. Elf Wohnungen sind entstanden: mit modernen Bädern, Türen und Fußboden.

Eine Zuckertüte kann ja jeder schenken. Die WIRO hat sich für ihre ABC-Schützen etwas Besonderes überlegt und spendierte ein Fest: Am 18. August waren die Schulanfänger und ihre Familien in den Zoo eingeladen – zur Party mit spannenden Spielen, Theater, Musik und natürlich einer Tierschau.

263 neue Parkplätze für die Altstadt: Bis zum nächsten Herbst baut die WIRO ein Parkhaus am Küterbruch. Auf fünf Halbetagen können Autofahrer Kurzzeit- oder Dauerstellplätze anmieten.

Die WIRO schafft zusätzliche Wohnungen – und setzt dabei nicht nur auf klassischen Neubau. Neue Wege ging das Wohnungsunternehmen in der Südstadt: Zwei Viergeschosser bekamen eine fünfte Etage – in der Majakowskistraße 34 bis 37 und Lomonossowstraße 17 bis 20. Insgesamt 1.000 Quadratmeter Wohnfläche für zwölf neue Oberstübchen – mit zwei bis vier Zimmern, alle mit Terrasse und Aufzug erreichbar, sind entstanden.