Förderbescheide für Personenaufzüge

Bauminister Christian Pegel übergab am Mittwoch (28.06.2017) insgesamt fünf Zuwendungsbescheide an die WIRO Wohnen in Rostock. Die Mittel in Höhe von fast einer halben Million Euro kommen aus dem Zuschussprogramm Personenaufzüge und Lifte, barrierearmes Wohnen.

Mit 59.400 Euro wird der Anbau eines Personenaufzugs an ein fünfstöckiges Wohngebäude mit 15 Wohnungen aus dem Jahr 1980 am Kurt-Schumacher-Ring 11 gefördert.

Für den Einbau zweier Personenaufzüge an der Salvador-Allende-Straße 41 und 45 in Toitenwinkel beträgt der Zuschuss 99.000 Euro. Dabei handelt es sich um ein fünfgeschossiges Wohngebäude aus dem Jahr 1984 mit zwei Treppenhäusern und 30 Wohnungen.

Drei Aufzüge an der Helsinkier Straße 73, 74 und 75 in Lütten Klein werden mit insgesamt 148.500 Euro bezuschusst. Das sechsgeschossige Wohngebäude mit drei Treppenhäusern und 30 Wohnungen wurde 1984 gebaut.

An der Maxim-Gorki-Straße 10 und 11 in Evershagen lässt die WIRO zwei Personenaufzüge an einen Sechsgeschosser von 1984 mit zwei Treppenhäusern und 20 Wohnungen anbauen. Die Förderung dafür beträgt 99.000 Euro.

In Schmarl wird der Anbau eines Aufzugs an ein sechsstöckiges Wohnhaus in der Roald-Amundsen-Straße 7 mit 59.400 Euro gefördert. Es handelt sich um ein sechsgeschossiges Wohngebäude aus dem Jahr 1978 mit einem Treppenhaus und 15 Wohnungen.

Bei allen Maßnahmen werden die Aufzüge an der Außenfassade des Gebäudes mit Haltestellen auf den Zwischenpodesten installiert und somit Barrieren für die Wohnungszugänge abgebaut.

Hintergrund
Das Sonderprogramm „Nachrüstung von Personenaufzügen und Liften“ wurde 2014 erstmals aufgelegt, um die Strategie der Landesregierung „Wohnen mit Zukunft“ angesichts des demografischen Wandels zu unterstützen. Mit dem Programm wird seither kontinuierlich die Nachrüstung von Personenaufzügen und Treppenliften in Mietwohngebäuden gefördert – mit einem Zuschuss von 30 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten, maximal 59.400 Euro pro Aufzug.

Bereits 2016 flossen Fördermittel des Landes in acht nachgerüstete WIRO-Aufzüge in der Rostocker Philipp-Brandin-Straße 7, der Etkar-Andre-Straße 30 und 32, der Werner-Seelenbinder-Straße 34 und 36 sowie der Rigaer Straße 15, 17 und 20. Ein weiterer bereits im Vorjahr geplanter Aufzug - in der Ernst-Thälmann-Straße 24 - wurde erst 2017 fertiggestellt.

Darüber hinaus nutzt die WIRO Gelder aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) für den Bau einer Geothermie-Anlage, die ab 2018 das neue „InselQuartier“ auf der Rostocker Holzhalbinsel beheizen soll. Mit weiteren Mitteln aus diesem Fonds realisiert das kommunale Wohnungsunternehmen die solarthermische Wärmeerzeugung in der Mozartstraße 1 bis 3, in der Sebastian-Bach-Straße 24 bis 26 und in der Tschaikowskistraße 57 bis 59 sowie 60 bis 64.

Auf dem Bild von links nach rechts: Ralf Zimlich - Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung; Christian Pegel - Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung; Christian Urban - technischer Geschäftsführer; Ralf Mucha - Mitglied des Landtages