Kräne, Kies und Klinkerbau

Bis zum Jahreswechsel 2017/18 entstehen auf der WIRO-Baustelle in der Warnemünde Parkstraße 60 neue Mietwohnungen. Foto: Jens Scholz

Die WIRO baut in Warnemünde. Ein Blick auf die Baustellen:

Dünenquartier
Auf der WIRO-Baustelle in der Warnemünder Parkstraße drehen sich die Kräne. In der 55 mal 65 Meter großen Baugrube legt das Wohnungsunternehmen in den kommenden Monaten die Fundamente für eine Tiefgarage und vier Wohnhäuser. „Am Ende des Jahres liegt die Bodenplatte“, sagt Projektleiter Hannes Wilcke. Bis zum Jahreswechsel 2017/18 entstehen 60 Mietwohnungen gleich hinter den Dünen. Bevor das neue Quartier jedoch gen Himmel wächst, ging es erst einmal nach unten – 130 Meter in die Tiefe. „Die Wohnungen sollen zum Großteil mit Erdwärme beheizt werden“, erklärt Hannes Wilcke. „24 Erdwärmesonden wurden dafür in vertikal angeordnete Bohrlöcher in den Untergrund eingebaut.“ Geothermie ist umweltfreundlich und sparsam, es fallen nur die Stromkosten für die Wärmepumpe an.

Rostocker Straße
Betreten verboten! Kellersohle, große Teile der Decken, und nichttragende Wände gibt’s nicht mehr. In der Warnemünder Rostocker Straße 26 bis 28 steht fast nur noch der „hohle Vogel“: „Der Klinkerbau aus den 40er-Jahren musste entkernt und nun von Grund auf saniert werden“, berichtet Bauleiter David Hillert. Das hohe Grundwasser hatte die Bausubstanz schwer geschädigt. Trockener Keller? Dichtes Mauerwerk? Fehlanzeige. „Es gibt richtig viel zu tun, unsere Bauleute sind emsig am Arbeiten.“ Ab Januar werden neue Leitungen gelegt, Decken eingezogen und Wände errichtet. Alle Wohnungen bekommen neue Grundrisse, fast alle Balkone. Im Herbst ist das Haus bezugsfertig.