Familienfreundlicher Arbeitsplatz: Herausforderungen erkennen, Chancen nutzen

Die WIRO-Geschäftsführer Ralf Zimlich und Kay Schulte überreichten Spielzeug-Kisten an die Mitarbeiter der sieben KundenCenter: So können sich die berufstätigen Eltern im Notfall um ihre Kinder kümmern, gleichzeitig bleibt die Arbeit nicht liegen (Foto: Jens Scholz).

Mitarbeitermeinung gefragt: WIRO erforscht und analysiert die Wünsche ihrer Mitarbeiter zum Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf". Am Aktionstag „Kollege Kind" informierte das Wohnungsübernehmen über erste Ideen und Pläne, die Vorteile für den Alltag bieten.

Mitarbeitermeinung gefragt: WIRO erforscht und analysiert die Wünsche ihrer Mitarbeiter zum Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf". Am Aktionstag „Kollege Kind" informierte das Wohnungsübernehmen über erste Ideen und Pläne, die Vorteile für den Alltag bieten.

„Für familienfreundliche Arbeitsplätze: Herausforderungen erkennen, Chancen nutzen!" - So lautete das Motto des heutigen WIRO-Aktionstages „Kollege Kind".
30 Mitarbeiter mit zusammen 35 Kindern folgten der Einladung ihres Arbeitgebers, um sich über dessen erste Ideen zur verbesserten Betreuung von Kindern sowie von pflege- und hilfsbedürftigen Familienangehörigen zu informieren.

Zwischen Spielstraße, Zauberkünsten und Schnitzeljagd griff das Tagesmotto neben persönlichen Erfahrungen wichtige Fragen auf: Wohin mit dem Sprössling, wenn er krank ist, der Babysitter studieren muss und Oma nicht um die Ecke wohnt? In Fällen, in denen Kollegen ihre Kinder ins Büro mitbringen müssen, lässt das Wohnungsunternehmen seine Angestellten nicht allein. „Beruf und Familie stets gut unter einen Hut zu bekommen, ist für viele Arbeitnehmer schwierig", sagte Ralf Zimlich, Vorsitzende der WIRO-Geschäftsführung. Gleitzeit und ein Mutter/Vater-Kind-Büro seien etablierte Instrumente der Personalpolitik. „Nun machen wir uns Gedanken über mobile Arbeitsplätze und geeignete Partner, die bei der Kinderbetreuung oder in familiären Notfällen unseren Mitarbeitern unter die Arme greifen - vielleicht gibt es eines Tages sogar einen WIRO-Kindergarten."

Ein familienfreundlicher Arbeitsplatz orientiert sich an den Bedürfnissen der Berufstätigen, da ist die Meinung der Mitarbeiter gefragt. Um diese kennen zu lernen, leistet die BWL-Studentin Ulrike Marks der WIRO in den nächsten Monaten Schützenhilfe: Sie erforscht, sortiert und systematisiert im Wohnungsunternehmen Möglichkeiten und Wünsche zum Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf". Von den Ergebnissen ihrer Masterarbeit erhofft sich die Personalabteilung Ableitungen konkreter Vorschläge, deren Umsetzung echte Vorteile im Alltag bieten.

Kinder, an die Spielzeug-Kisten!
Spielerisch geht es ab sofort in den sieben KundenCentern der WIRO zu. Die  Geschäftsführer Ralf Zimlich und Kay Schulte beschenkten ihre Mitarbeiter aus aktuellem Anlass mit einem großen Potpourri aus Spielzeugen, die sich zur Selbstbeschäftigung von Kindern eignen. So können sich die berufstätigen Eltern im Notfall um ihre Kinder kümmern, gleichzeitig bleibt die Arbeit nicht liegen.

Dass Kinder gern mit Farben experimentieren, bewiesen sie am Aktionstag nicht nur an den vielen Bastel- und Schminkstationen: kunterbunte Handabdrücke zieren jetzt das WIRO-Modell-Haus, das künftig im Foyer der Konzernverwaltung die Familienfreundlichkeit des Unternehmens symbolisch präsentiert.