Bautagebuch Holzhalbinsel: Lange Leitung

Foto: Jens Scholz

Trotz Winter geht´s auf der Mega-Baustelle voran.

Sechseinhalb Kilometer. Das ist ein Fußmarsch von der Holzhalbinsel zum Werftdreieck und zurück. Oder alle PE-Rohre hintereinander, die seit neustem unterm InselQuartier liegen. 57 Rohre, jedes 113 Meter lang - 23 kommen später noch dazu - versorgen die WIRO-Wohnungen mit Erdwärme. So funktioniert’s: Die Rohre sind mit Frostschutzmittel gefüllt, das weit unten von der Erde erwärmt wird. Die Wärme wird über Sammelleitungen in die Häuser und Wohnungen verteilt.  

Ein gutes Stück Klimaschutz: Die Anlage vom Inselquartier spart 69 Tonnen CO2-Emissionen. Für ihr umweltfreundliches Projekt bekommt die WIRO sogar eine viertel Million Euro Förderung aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE).

Auch sonst geht es auf der Mega-Baustelle voran – wenn der Winter keinen Strich durch die Rechnung macht. „Sonnenschein und Plusgrade wären toll“, sagt WIRO-Bauleiter Frank Bruschke-Marsiletti, „aber alles über Null reicht schon aus“. Ist der Frost aus dem Boden, wird eine dünne Betonschicht als Grundlage für die Bewährung gegossen, darauf folgt die Bodenplatte. Und voraussichtlich im März, schätzt er, geht’s dann himmelwärts: Stahlbetonwände für Keller und Tiefgarage werden gestellt.  

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